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Wohlfühlkrimi aus Italien

Commissario Luca Toskanische Sünden

Paolo Riva, Hoffmann und Campe


Von diesem Autor habe ich bisher noch nichts gelesen, aber bei den vielen Osterverlosungen hatte ich Glück und habe es bei Hoffmann und Campe gewonnen.

Ich muss sagen, das Buch hat ja nur etwas über 200 Seiten, was für mich ja eigentlich viel zu kurz ist. Wenn ich ein Buch so richtig liebe, dann wünsche ich mir immer, dass es gar kein Ende nimmt und kann dann gerne auch mal 900 Seiten haben.

Bei Anna Karenina und den Brüdern Karamasow allerdings war ich nicht begeistert über die 900 Seiten, das war dann eher verschärfter Arrest.

Nun bei diesem Buch war ich erst etwas skeptisch, weil ich mir gedacht habe, wie um alles in der Welt soll sich denn da ein richtiger Krimi entwickeln auf so wenigen Seiten und als ich begonnen habe, habe ich mich das um so mehr gefragt.

Ohne Frage Paolo Riva schafft es, den Leser augenblicklich in die Toskana zu entführen und man merkt auch, dass er selbst dort wohnt. Alle Beschreibungen der Landschaft und der Umgebung und von Land und Leuten, ist so plastisch und charmant, das kann nur ein Einheimischer so rüber bringen.

Dennoch, es ging ja nu nerst einmal mit den Eseln des guten Commissario los und so sehr ich auch Esel liebe, ich wünsche mir schon lange selbst mal welche zu haben, so sehr habe ich mich doch gefragt, wo soll denn da jetzt die Ermittlung stattfinden. Aber es dauert nicht lang und der Commissario hat alle Hände voll zu tun, denn ein ominöser Blutmond bringt, einer Legende zur Folge, alle 10 Jahre Chaos über das kleine Städtchen.

Es beginnt eigentlich ganz harmlos mit einem Disput zwischen dem Lokalen Fischhändler auf dem Wochenmarkt, der mit einem neuen Konkurrenten in Streit gerät.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, greift Luca ein und kann den Streit schnell schlichten. Doch diese eigentlich so unspektakuläre Auseinandersetzung zieht ihre Kreise. Schon bald liegt besagter Konkurrent nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus und es ist klar, dass dieser Unfall manipuliert wurde.

Jetzt beginnen die Ermittlungen und führen Luca zu einer jungen Frau die erst kürzlich ins Dorf gezogen ist. Als dann auch noch der erste Mord passiert, scheint sich die Legende des Blutmondes zu bewahrheiten und der Commissario ahnt Schlimmes.

Mir hat der Krimi gut gefallen und ich war erstaunt wie viel Handlung man auf die wenigen Seiten bringen kann, ohne das es hektisch und wirkt, aber irgendwie ist das ja auch italienisch. Von daher, für mich einfach als Buch zu kurz, aber dafür eine ideale Urlaubslektüre für Jedermann.

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