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Ein Abend mit Marilyn

Maxine Wildner/ Insel Verlag


Da ich ein großer Fan von Marilyn Monroe bin, war für mich natürlich sofort klar, dass ich das Buch von Maxine Wildner «ein Abend mit Marilyn» lesen musste.

Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen und ich wusste nicht so recht was ich erwarten sollte, ich hoffte einfach nur, dass es nicht wie Blond sein würde.

Das Cover ist natürlich schon der Renner und es war deswegen alleine schon ein Genuss das Buch in die Hand zu nehmen.

Das Buch beginnt, bei Marilyn in ihrem Apartment wo sie sich offensichtlich bereit macht um zu ihrer Geburtstagsparty zu gehen. Sie wird immer wieder angerufen und kann sich doch nicht dazu aufraffen sich anzuziehen.

Der Leser erlebt quasi Hautnah diesen Abend ihres Geburtstags, den ihr Exmann Joe und Billy Wilder für Marilyn in New York organisiert haben und trifft dabei auf einige ihrer Wegbegleiter. Jeder von ihnen hat eine eigene Sicht auf Marilyn und erzählt von seinen Erlebnissen mit ihr und so wird parallel eine kleine Biographie erzählt mit intimen Details des jeweilig Erzählenden und vielen biographischen Details. Zwischen durch kommt der Leser dann wieder in Marilyns aktuelle Realität, wo sie zu viele Tabletten genommen hat, Bobby Kennedy bei ihr ist, Paula Strassberg ihr den Magen auspumpt und ihr hilft sich fertig zu machen und Marilyns eigenen Gedankengängen.


Ich habe schon einige Biographien von Marilyn gelesen und es hat mich sehr erfreut, dass es der Autorin gelungen ist, die Fakten geschickt in ihre Geschichte zu verweben und doch auch eine spannende Geschichte entstehen zu lassen mit einer ganz eigenen Sicht auf diese tolle und doch so komplexe Persönlichkeit.


Mir hat das Buch wirklich außergewöhnlich gut gefallen, denn es war weder reißerisch, noch skandalös sondern bestach besonders durch die Ruhe die irgendwie ausgestrahlt wurde.

Besonders gelungen fand ich die Gruppe der wartenden Personen im Lokal wo die Geburtstagsfeier stattfinden sollte und wie sie ihre ganz eigenen Gründe hatten um stundenlang auf Marilyn zu warten.


Gründe die man wohl nur verstehen kann, wenn man diese besondere Frau gekannt hat.

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