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Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse

Maxim Leo, KiWi Verlag

Das Buch der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse ist vom Cover so schön, dass ich es auf jeden Fall in der Buchhandlung in die Hand genommen hätte und ich muss sagen es hat mich nicht enttäuscht und ich kann es nur empfehlen.

Die Handlung ist schnell beschrieben, Michael Hartung, ein ehemaliger Mitarbeiter der Bahn in der DDR lebt im vereinigten Berlin und führt eine mehr als unwirtschaftliche Videothek. Plötzlich bekommt er Besuch von einem Journalist der ihn zu seiner Tätigkeit bei der Bahn befragt, da er Teil hatte an der grössten Massenflucht in der Geschichte der DDR.

Allerdings hat der Journalist seine Recherchen nicht wirklich gründlich gemacht.

Ein Missverständnis kommt zum nächsten und schon kommt Michael, wie die Jungfrau zum Kinde, zum großen Ruhm und wird zum geliebten und gefeierten Helden, der Nation.

Der Stil von Maxim Leo hat mir besonders gefallen. Ohne schwer oder übertrieben zu schreiben, kann der Leser dieser sonderbaren Geschichte folgen und wird dabei glänzend unterhalten. Die Charaktere sind interessant und vielschichtig, die Geschichte der DDR gut recherchiert und vor allem wird alles mit einer grundsätzlichen Leichtigkeit erzählt die, die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Michael Hartung ist der perfekte Anti-Held ein Mann mit völlig normalen Sorgen und Nöten, der aber immer Mensch bleibt mit all den Schwächen und Stärken die wir Menschen eben haben.

Vor allem gefallen hat mir, dass ich immer wieder schmunzeln musste und wirklich den Eindruck hatte, ja das könnten auch reale Personen sein.

In dieser schweren Zeit, hat dieses Buch mich ablenken und fröhlich stimmen können und das will schon etwas heißen!

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